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In der Januarausgabe der Veranstaltungsreihe „Oldenburg verändern | Oldenburg erinnern“ lädt das Stadtmuseum den Vorsitzenden der Oldenburger Bürgerstiftung, Dietmar Schuetz ein. Im Gespräch mit Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann geht es um neue Wege des öffentlichen Erinnerns in der Stadt.

Mit dem Projekt „Erinnerungszeichen – Erinnern auf Augenhöhe!“ ist die Oldenburger Bürgerstiftung als zivilgesellschaftliches Organ Initiatorin einer Form des öffentlichen Erinnerns, das durch Spenden finanziert wird und in der Zusammenarbeit mit Werkstattfilm und der Stadt realisiert wird: An einstigen Wohnorten von Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden, wurden sieben sogenannte Erinnerungszeichen installiert. Weitere sollen folgen. Die Erinnerungszeichen stehen gut sichtbar auf öffentlichem Grund und enthalten Namen, Lebensdaten, Angaben zum Schicksal sowie Bilder der Opfer. Der neue Ansatz: Im Gegensatz zu den bekannten Stolpersteinen sind die Erinnerungszeichen bewusst auf Augenhöhe angebracht. Sie regen somit zur Reflektion über die Form des Erinnerns und Begegnens an.

Warum braucht Oldenburg diese Erinnerungszeichen? Wer sind die Menschen, an die erinnert werden soll? Und warum spielt die Form dabei eine Rolle? Im gemeinsamen Gespräch diskutieren Dietmar Schuetz und Dr. Steffen Wiegmann über Erinnerungskultur in Oldenburg, über deren politische Dimension und über die Botschaften, die in der Errichtung von Erinnerungszeichen liegen: Wer erinnert? Wer wird erinnert? Wem wird das Erinnern gezeigt? Und in welcher Form werden die Oldenburgerinnen und Oldenburger an der Form des Erinnerns beteiligt?

Im Anschluss an das Gespräch freut sich das Stadtmuseum über eine angeregte Diskussion sowie Fragen und Meinungen der Gäste.

Dienstag, 25. Januar 2022, 19 Uhr

Die Veranstaltung findet in der Staustraße 16/Ecke Ritterstraße (ehemals Photo Dose) statt. 

Die Teilnahme ist kostenlos. Es gilt die 2-G+ Regelung: Zutritt nur mit einem Nachweis über Impfung oder Genesung und einem tagesaktuellen negativen Coronatest oder Nachweis einer Boosterimpfung. 

Bitte melden Sie sich per Mail zur Veranstaltung an: museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de 

Wir danken der Agentur Raum auf Zeit für die Vermittlung der Räumlichkeit.

Das Thema Bahn spielt in den letzten Jahren nicht nur verkehrspolitisch eine große Rolle, sondern erhitzt auch heute durchaus die Gemüter der Oldenburgerinnen und Oldenburger. Wenn man Oldenburg als Umsteigebahnhof im Nordwesten Niedersachsens kennt, kann man sich heute gar nicht vorstellen, dass die Stadt erst vor etwa 160 Jahren einen Bahnanschluss bekam. Entdecken Sie gemeinsam mit der Kulturvermittlerin Geraldine Dudek die Geschichte und Geschichten rund um die Eisenbahn.

Mittwoch, 26. Januar 2022, 10 bis 11.30 Uhr

mit Anmeldung bis 18. Januar telefonisch unter 0441 2352887 oder per Mail an museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de

Theodor Francksen war ein bekannter Kunstsammler und Mäzen. Er sammelte nicht nur Gemälde, sondern auch grafische Blätter. Als kunstinteressierter Oldenburger Bürger faszinierten ihn sowohl Werke von Piranesi aus dem 18. Jahrhundert, als auch die zur Zeit Francksens sehr umstrittenen Radierzyklen des Berlinder Künstlers Max Klinger.
Tauschen Sie sich mit der Kunst- und Kulturvermittlerin Geraldine Dudek zu den nur selten gezeigten Radierungen aus der Sammlung des Stadtmuseums aus.

Mittwoch, 23. Februar 2022, 18.30 bis 20 Uhr

mit Anmeldung bis 15. Februar telefonisch unter 0441 2352887 oder per Mail an museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de

Theodor Francksen war ein bekannter Kunstsammler und Mäzen. Neben Gemälden und Radierungen sammelte er auch Hochdrucke. Die Bandbreite seiner Sammlung erstreckt sich von den alten japanischen Meistern, die zu der Zeit starken Einfluss auf die europäische Kunst nahmen, bis zu den zeitgenössischen Holzschnitten.
Entdecken Sie gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Geraldine Dudek die Sammlung der Hochdrucke Theodor Francksens.

Mittwoch, 16. März 2022, 18.30 bis 20 Uhr

mit Anmeldung bis 8. März telefonisch unter 0441 2352887 oder per Mail an museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de

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