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Afghanistan: Einstige Feinde kooperieren nach Jahren des Krieges gegen neue, globalpolitische Auseinandersetzungen werden im Land ausgetragen, die Machthaber wechseln ständig. Auf Kosten der Zivilbevölkerung. Josie Maynard versucht in ihrer Doku ein wenig Klarheit in die Geschehnisse des Landes zu bringen. Dafür dreht sie über 15 Jahre in Afghanistan. Sie gewinnt Vertrauen zu einer der Schlüsselfiguren des Landes. General Abdul Rashid Dostum agiert seit Jahrzenten in Afghanistan. Heute ist er als wichtigster Verbündeter Amerikas im Kampf gegen die Taliban bekannt, wird aber wegen seiner vermeintlichen Brutalität gegenüber Gefangenen insbesondere in Europa kritisch gesehen. In Teilen des Landes wird er desweilen als Held gefeiert. Maynard schafft es eine neue Perspektive auf seine Persönlichkeit zu werfen, dessen Ambivalenz und Komplexität die Gesamtsituation Afghanistans veranschaulicht.

Sonntag, 19. September, 14.00 Uhr

Tickets unter: https://filmfest-oldenburg.reservix.de/events 

2021
103 Min. | OV | Originalversion
World Premiere
International

Chanthalys Welt ist das Haus ihres Vaters. Sie endet am Tor des Grundstücks, das die junge, 22-jährige Frau nicht verlassen darf. Dafür gibt es in den Augen ihres strengen Vaters auch einen Grund. Chanthaly leidet wie einst ihre Mutter an einer angeborenen Herzerkrankung. Die Welt jenseits der Grundstücksmauern könnte sie töten. Aber sie ist nicht nur eine Gefangene ihrer Krankheit und ihres Vaters. Auch die Visionen und Erinnerungen, die sie verfolgen, fesseln sie an ein Leben, das diesen Namen kaum verdient. Als erster in Laos gedrehter Horrorfilm hat »Chanthaly« Filmgeschichte geschrieben. Das allein ist schon bemerkenswert. Aber noch faszinierender ist wie Mattie Do mit den Konventionen des Genres umgeht. Vordergründig lässt sich ihr Regiedebüt aus dem Jahr 2012 als Geisterfilm beschreiben. Doch das wird ihm kaum gerecht. Do gelingt es in gänzlich unspektakulären und doch zutiefst verstörenden Bildern eine Welt zu erschaffen, in der sich die Grenzen zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten mehr und mehr auflösen. So verwandelt sich die Geschichte einer jungen Frau auf der Suche nach der Wahrheit über den Tod ihrer Mutter in ein existentielles Verwirrspiel.

Sonntag, 19. September, 16.30 Uhr

Tickets unter: https://filmfest-oldenburg.reservix.de/events 

2013
Director: Mattie Do
Cast: Amphaiphun Phimmapunya, Douangmany Soliphanh, Soukchinda Duangkhamchan, Khouan Souliyabapha, Soulasath Souvannavong, Mango

98 Min. | OmeU

Ein fiktives Land, das so vertraut wirkt – eine Dystopie, die so gegenwärtig wirkt. Der Herrscher dieses Landes wird »Gott« genannt und die Menschen müssen sich vor seinen überall prangenden großflächigen Portraits verbeugen. Seit 20 Jahren wurde Gott nicht mehr gesehen, er hat sich aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen, heißt es. In dieser Welt aus Jugend und Gehorsam führt Yoshiko ein kleines Pflegeheim namens »Utopia«, wie ein Relikt aus einer anderen Welt mit Ecken, Kanten und Eigenwilligkeit. Aber Yoshiko ist im mittleren Alter und noch unverheiratet – eine Todsünde in dieser schönen, neuen Welt, die mit Verbannung aufs Land bestraft wird. Als eines Nachts ein Obdachloser auftaucht, nimmt sie ihn bei sich auf, mit dem Plan, ihn zu heiraten, um ihr »Utopia« nicht zu verlieren. Eine geniale Komödie über eine gar nicht so erdachte Gesellschaft, deren ideologischer Idiotismus längst überall in unserer wirklichen Welt zu finden ist.

Sonntag, 19. September, 19.00 Uhr

Tickets unter: https://filmfest-oldenburg.reservix.de/events 

JPN 2020
Director: Omoi Sasaki
Cast: Asako Ito, Norihiko Tsukuda, Hisako Okata, Nao Yasunaga, Kai Shishido, Iwao , Daisuke Matsunaga

90 Min. | OmeU
European Premiere
International

Ein Eintauchen in das Wesen vom Bösen und der Hölle: Folge dem Mörder durch eine verbotene Welt gequälter Seelen, heruntergekommener Bunkern und erbärmlichen Kreaturen, die direkt aus den schlimmsten Grauenvorstellungen des Unterbewusstseins zu kommen scheinen. Jedes Set, jede Gestalt und jedes Bild dieses makabren Meisterwerks ist handgeschaffen und kunstvoll im Stil der traditionellen Stop-Motion- Technik animiert. »Mad God« ist nicht weniger als eine 30-jährige Sisyphusarbeit an dem Opus Maximus des begnadeten Künstlers Phil Tippett und eine Hommage an die zeitlose Kunst der Stop-Motion-Animation. Mit seinen revolutionären Visual-Effects prägte Tippett seit »Star Wars« (1977) das Gesicht der großen Hollywood Blockbuster, für »Jurassic Park« (1993) gewann er einen Oscar. »Mad God« ist die Essenz seines Schaffens und das obsessive Werk eines unabhängigen Künstlers.

Sonntag, 19. September, 21.30 Uhr

Tickets unter: https://filmfest-oldenburg.reservix.de/events 

USA 2021
Director: Phil Tippett
Cast: Alex Cox, Niketa Roman, Satish Ratakonda, Brynn Taylor, Harper Taylor

80 Min. | OV
German Premiere

Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden!

Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden!

Der sogenannte Heidenwall, eine mittelalterliche Ringwallanlage, wurde 2007 im Zuge von Erschließungsmaßnahmen eines Gewerbegebietes im Osten von Oldenburg entdeckt und freigelegt. Schnell war klar, dass es sich bei dem Fund um ein außergewöhnlich gut erhaltenes Bodendenkmal mit hoher historischer Aussagekraft handelte. Insbesondere, weil sich die geläufige Theorie zur Namensgebung der Stadt auf das Oldenburger Schloss, die Aldenburg (Alte Burg), bezog und durch den Fund dieser älteren Burg in Frage gestellt werden musste.

Unter dem Titel "Geschichte freilegen und vermitteln oder wie der Heidenwall ins Stadtmuseum kommt" sprechen die Archäologin Dr. Jana Esther Fries, Leiterin des Regionalreferats Oldenburg der Abteilung Archäologie im Nds. Landesamt für Denkmalpflege, und Ria Glaue, im Stadtmuseum für die neue stadtgeschichtliche Ausstellung zuständig, über die Situation der Oldenburgischen Stadtarchäologie und die Bedeutung neuer Funde und Befunde für die Stadtgeschichte. Außerdem soll es um die wissenschaftlichen Anforderungen an die Rekonstruktion und die Vermittlungsziele der musealen Präsentation des Heidenwalls gehen.

Mittwoch, 22. September, 19 Uhr

Die Veranstaltung findet im Core, Heiligengeiststraße 6-8 statt. Einlass ab 18.45 Uhr

Bitte um Anmeldung: museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de

Es gelten die aktuellen Coronaregeln. Teilnehmende werden über die geltenden Bedingungen bei der Anmeldung informiert. 

 

Essen ist mehr als nur die Nahrungsaufnahme, neben Genuss oder dem Mittel zum Überleben hat Essen auch eine symbolische Funktion. Fallbeispiele aus den unterschiedlichsten kulturellen Bereichen – vom  Abendmahl bis zum Wildschweinfestmahl bei Asterix und Obelix – wird Kunstvermittler Dirk Meyer in seiner kommentierten Lesung mit dem Titel "Die Symbolik des Essens" betrachten und erläutern.

Die Lesung findet im Rahmen der von Dirk Meyer veranstalteten Reihe „Kulinarischer September“ statt und wird mit Mitteln aus der Strukturbrücke Oldenburg gefördert. Sie findet in Kooperation mit dem Stadtmuseum statt.

Donnerstag, 23. September, 18 Uhr

Ort: Stadtmuseum, Neue Galerie

Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Vortragenden wird gebeten.

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln aus der Strukturbrücke Oldenburg gefördert.

Auf Stillleben sind häufig Nahrungsmittel zu finden, die in ihrer Bedeutung weit über das Dargestellte herausgehen. Wie aber sind Lebensmittel und Tischkultur im Laufe der Zeit in Kochbüchern abgebildet worden? Die Inszenierung von Essen und Zutaten im Laufe der Jahrhunderte beleuchtet der Kunstvermittler Dirk Meyer.

Die Lesung findet im Rahmen der von Dirk Meyer veranstalteten Reihe „Kulinarischer September“ statt und wird mit Mitteln aus der Strukturbrücke Oldenburg gefördert. Sie findet in Kooperation mit dem Stadtmuseum statt.

Donnerstag, 30. September, 18 Uhr

Ort: Stadtmuseum, Neue Galerie

Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Vortragenden wird gebeten.

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln aus der Strukturbrücke Oldenburg gefördert.

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Kontakt

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Kontakt:
Sandrine Teuber, Museumspädagogischer Dienst
Telefon: 0441 235-2887
museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de