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„Jeder Bürger muss grundsätzlich in die Lage versetzt werden, kulturelle Angebote in allen Sparten wahrzunehmen. Weder Geld noch ungünstige Arbeitszeitverteilung, weder Familie noch Kinder noch das Fehlen eines privaten Fortbewegungsmittels dürfen Hindernisse bilden, die es unmöglich machen, kulturelle Angebote wahrzunehmen oder entsprechende Aktivitäten auszuüben.“ 

Das forderte der bekannte Kulturpolitiker und langjährige Frankfurter Kulturdezernent Hilmar Hoffmann 1979 in einem Aufsatz und legte damit den Grundstein für einen Begriff kultureller Teilhabe, der die Kulturpolitik der letzten 32 Jahre entscheidend prägte.

Seitdem sind neue Herausforderungen hinzugekommen. Unsere Gesellschaft ist diverser und älter, aber zunehmend auch digitaler geworden. Heute fordert eine „Kultur für alle“ mehr denn je in den Dialog zu treten und offen zu sein für Begegnungen und Austausch, für Anregungen, Wünsche und Bedürfnisse sehr unterschiedlicher Zielgruppen. Wurden die Rahmenbedingungen und die kulturelle Infrastruktur in Oldenburg danach ausgerichtet? Ist Kultur für alle möglich?

Darüber spricht Inge von Danckelman, Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums mit zwei Gästen, die sich dieser Herausforderung stellen: Mathilda Kochan, Kulturaktivistin, Mitgründerin des Theaterkollektivs „Die Loge“ und Vorstandsmitglied der Creative Mass Oldenburg und Bernt Wach, Geschäftsführer der Kulturetage und Vorsitzender des Landesverbandes Soziokultur Niedersachsen.

Donnerstag, 28. Oktober um 19.00 Uhr in der Flänzburch, Friedensplatz 2.

Eintritt frei. Um vorherige Anmeldung unter museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de wird gebeten.

Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung unter Berücksichtigung der 2-G-Regelungen stattfindet. Es gelten damit die Hygienevorschriften des Veranstaltungsortes.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Stadtmuseums Oldenburg und des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums.

 

Der 1838 geborene Künstler zog nach seiner Ausbildung an der Dresdner Kunstakademie 1891 nach Oldenburg, wo sein Vater ein Farbengeschäft unterhielt. Bernhard Winter malte überwiegend das bäuerliche Leben und wurde damit zur führenden Persönlichkeit der Oldenburger Heimatbewegung. Aber auch Porträts und Historienbilder gehören zu seinem Genre.

Nach seinem Tod 1964 übernahm das Stadtmuseum den Nachlass des Künstlers, zu dem nicht nur Gemälde und Zeichnungen gehören. Entdecken Sie gemeinsam mit der Kunst- und Kulturvermittlerin Geraldine Dudek das Leben und Werk des Oldenburger Künstlers.

Mittwoch, 24. November, 18.30 bis 20 Uhr

mit Anmeldung bis 16. November telefonisch unter 0441 2352887 oder per Mail an museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de

 

Der parkähnliche Friedhof zwischen der Alexanderstraße und der Nadorster Straße wird seit 1791 als zentrale Begräbnisstätte Oldenburgs genutzt. Die Geschichte dieses Friedhofs und der Gertrudenkapelle am südlichen Ende ist allerdings viel älter. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur haben hier ihre Ruhestätte gefunden.

Entdecken Sie mit der Kunst-und Kulturvermittlerin Geraldine Dudek die vielen Facetten des Gertrudenkirchofs.

Mittwoch, 8. Dezember, 18.30 bis 20 Uhr

mit Anmeldung bis 30. November telefonisch unter 0441 2352887 oder per Mail an museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de

 

Das Thema Bahn spielt in den letzten Jahren nicht nur verkehrspolitisch eine große Rolle, sondern erhitzt auch heute durchaus die Gemüter der Oldenburgerinnen und Oldenburger. Wenn man Oldenburg als Umsteigebahnhof im Nordwesten Niedersachsens kennt, kann man sich heute gar nicht vorstellen, dass die Stadt erst vor etwa 160 Jahren einen Bahnanschluss bekam. Entdecken Sie gemeinsam mit der Kulturvermittlerin Geraldine Dudek die Geschichte und Geschichten rund um die Eisenbahn.

Mittwoch, 26. Januar 2022, 10 bis 11.30 Uhr

mit Anmeldung bis 18. Januar telefonisch unter 0441 2352887 oder per Mail an museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de

Theodor Francksen war ein bekannter Kunstsammler und Mäzen. Er sammelte nicht nur Gemälde, sondern auch grafische Blätter. Als kunstinteressierter Oldenburger Bürger faszinierten ihn sowohl Werke von Piranesi aus dem 18. Jahrhundert, als auch die zur Zeit Francksens sehr umstrittenen Radierzyklen des Berlinder Künstlers Max Klinger.
Tauschen Sie sich mit der Kunst- und Kulturvermittlerin Geraldine Dudek zu den nur selten gezeigten Radierungen aus der Sammlung des Stadtmuseums aus.

Mittwoch, 23. Februar 2022, 18.30 bis 20 Uhr

mit Anmeldung bis 15. Februar telefonisch unter 0441 2352887 oder per Mail an museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de

Theodor Francksen war ein bekannter Kunstsammler und Mäzen. Neben Gemälden und Radierungen sammelte er auch Hochdrucke. Die Bandbreite seiner Sammlung erstreckt sich von den alten japanischen Meistern, die zu der Zeit starken Einfluss auf die europäische Kunst nahmen, bis zu den zeitgenössischen Holzschnitten.
Entdecken Sie gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Geraldine Dudek die Sammlung der Hochdrucke Theodor Francksens.

Mittwoch, 16. März 2022, 18.30 bis 20 Uhr

mit Anmeldung bis 8. März telefonisch unter 0441 2352887 oder per Mail an museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de

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Kontakt:
Sandrine Teuber, Museumspädagogischer Dienst
Telefon: 0441 235-2887
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