Oldenburger Wohnzimmer

Raum 21

Foto: Stadtmuseum
Oldenburger Wohnzimmer. Foto: Stadtmuseum

Bedingt durch seinen Gesundheitszustand, wurde die Gestaltung und Nutzung dieses Raumes  durch Theodor Francksen nicht abschließend festgelegt und erfuhr in der Folgezeit immer wieder Veränderungen. Die gegenwärtig eingebrachten Ausstattungs- und Versatzstücke veranschaulichen bürgerliche Wohnkultur im Oldenburg der Jahre von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis um 1900, was die Weiter- und Umnutzung auch älteren Mobiliars mit einschloss.

Dies entspricht genau dem Zeitabschnitt, in dem der Typ des zweigeschossigen Giebelhauses mit Kniestock-Obergeschoss und Dachschräge in der Stadt Oldenburg und der Region bevorzugt errichtet wurde ("Oldenburger Hundehütte") und dem auch die Jürgens'sche Villa (Baujahr 1853) angehört. Zusammen mit den Gemälden — darunter von Wilhelmine Mehrens (1811–1875), Heinrich Schilking (1815–1895) und dem bekannten "Pferdemaler" Emil Volkers (1831–1905) — ergibt sich so eine "bewusst zufällig" arrangierte, auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gerichtete, Oldenburgica-Sammlung.

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