Graf-Anton-Günther-Halle

Raum 3

Foto: Stadtmuseum
Graf-Anton-Günther-Halle. Foto: Stadtmuseum Oldenburg

Gegenüber der ursprünglichen Nutzung als Frühstückszimmer der Familie ist der Raum noch von Theodor Francksen und auch später immer wieder anders genutzt und eingerichtet worden. Er präsentiert sich heute historisierend im Stile des prunkvollen niederdeutschen Barock des 17. und 18. Jahrhunderts. Dem entsprechen die (nicht tragende) Balkendecke und die Damast-Wandbespannung wie die eingebrachten Möbel, Gemälde und anderen Versatzstücke.

Raum beherrschend wirkt das sogenannte „Linnenschapp“, ein prächtiger Leinenschrank aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Wände zieren mehrere Gemälde des zeitweiligen oldenburgischen Hofmalers Wolfgang Heimbach (circa 1610 – circa 1678), dem auch das Portrait des Grafen Anton Günther (1583–1667) zugeschrieben wird. Nach diesem, der die Wirren des 30-jährigen Krieges von Oldenburg fernhielt und seinem Land eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte bescherte, ist der Raum benannt.

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