Fürstenzimmer

Raum 16

Foto: Stadtmuseum
Fürstenzimmer. Foto: Stadtmuseum

Die Gestaltung des Raumes hat sich mit dem Eichen-Palisander-Parkett, der hölzernen Wandsockelverkleidung, der Seidendamast-Wandbespannung, dem Marmor-Kamin, dem Kristall-Lüster und der stuckierten, teilvergoldeten Decke, noch weitgehend so erhalten, wie sie von Theodor Francksen um 1910 vorgenommen worden war.

Insgesamt ergibt sich eine absichtsvoll noble, historisierend an den Formen der Barockzeit (17./18. Jahrhundert) orientierte Raumhülle für die eingebrachten Bildnisse der Oldenburger Herzöge und Großherzöge: Peter Friedrich Ludwig (reg. 1785–1829), Paul Friedrich August (reg. 1829–1853), Nikolaus Friedrich Peter (reg. 1853–1900) und Friedrich August (reg. 1900–1918). Sie stammen u.a. von der Hand der Oldenburger Künstler Richard Flatters (1822–1876), Wilhelm Graupenstein (1828–1897), August tom Dieck (1831–1893) und Carl Langhorst (1867–1950).

Das hinzugefügte, gegen 1812 von Orest Adamowitsch Kiprenski (1782–1836) gemalte, Portrait zeigt den Bruder von Großherzog Paul Friedrich August, Prinz Peter Friedrich Georg (1784–1812), der mit einer Schwester Zar Alexanders I. verheiratet war und die russische Linie der Oldenburger begründete (erloschen 1924).

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