Ammerländer Zimmer

Raum 15

Foto: Stadtmuseum
Ammerländer Zimmer. Foto: Stadtmuseum

Mit den eingebrachten Ausstattungs- und Versatzstücken, die einen Raumeindruck des ammerländischen 18. Jahrhunderts entstehen lassen, wird versucht, bäuerlich-großbäuerliches Lebensgefühl in den bürgerlich-großbürgerlichen Bereich zu übertragen. Gerade zu Lebzeiten Theodor Francksens hatte die Moderne mit ihren industriell gefertigten Produkten verstärkt Einzug in die ländlich geprägten Regionen rund um Oldenburg gehalten und ersetzte vielfach altes, überkommenes Mobiliar, das interessierte Sammler bürgerlicher Kreise gern aufnahmen.

Dazu gehört als Großmöbel ein sogenannter „Prahlhans“ (Eichenschrank mit geschlossenem Unterbau und einsichtigem Aufsatzteil mit Sprossenwerk, um 1780), ein Brotschrank mit Tulpendekor (1720), sogenannte „Buddeleien“ (Hängeschränkchen, 1780/um 1800), Truhen (17. Jh./1730/1801) und ein aus gusseisernen Platten zusammengesetzter sogenannter „Bültofen“ (1768).

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