Großbürgerliches Wohnen

Die Theodor-Francksen-Stiftung

Foto: Stephan Meyer-Bergfeld
Ein Zwischentrakt verbindet die Francksen-Villa mit der Jürgens'schen Villa. Foto: Stephan Meyer-Bergfeld

Nach Durchschreiten des Alten Foyers (Raum 1 a), der Neuen Galerie (Raum 1 b) und des Saales der Claus Hüppe-Stiftung (Raum 2), die für Sonderausstellungen und sonstige Veranstaltungen genutzt werden, gelangt man in die Räume der Theodor-Francksen-Stiftung. Sie umfasst an Gebäuden das 1877 errichtete Elternhaus des Museumsstifters, die Francksen-Villa (Räume 3-11), den 1909/10 hergestellten Zwischentrakt (Raum 12) und die 1853 erbaute, 1908 hinzu erworbene Jürgens´sche Villa (Räume 13-25).

Mit der Theodor-Francksen-Stiftung hat sich in den beiden miteinander verbundenen Villen des Museumsstifters ein Raumensemble erhalten, das, seinerzeit im Sinne historistischen Stilempfindens gestaltet, ein in Norddeutschland einzigartiges Zeugnis der Mischung großbürgerlichen Sammeleifers, stilsicheren Geschmacks und enormer Bildungsbreite aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg darstellt.