Klangbilder: Kunst und Musik - abgesagt!

Bild: Bernd Hinzelmann
Bernd Hinzelmann, Afrika, Gouache, 1983

Hinweis: Das Projekt kann aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus nicht stattfinden.

Artothek & Schule
28. Mai bis 6. Juli 2020

Die spannende Verbindung von Kunst und Musik lässt sich in der Ausstellung „Klangbilder“ erleben. Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c der Helene-Lange-Schule haben sich mit Kunstwerken der Artothek beschäftigt, in denen Musik im Mittelpunkt steht. Sie ließen sich von einer Stahlskulptur von Herbert Press, einer Farbfotografie von Cecile Noldus, einer Farblithografie von Jorinde Voigt und einer Gouache von Bernd Hinzelmann für eigene Arbeiten inspirieren. Aus vielseitigen Materialien sind farbenfrohe Bilder, Objekte und Fotografien entstanden, die in der Ausstellung präsentiert werden.
In Kooperation mit Simon Wehber, Institut für Musikpädagogik, Universität Oldenburg.

Die Projektreihe Artothek & Schule orientiert sich am Curriculum, der Schulform und Klassenstufe. Ausgewählte Kunstwerke gehen auf die Reise ins Klassenzimmer und fördern auf diese Weise Schlüsselkompetenzen in der Bildenden Kunst.

Förderpreis Keramik im Pulverturm: Jinhwi Lee – Farbfall

© Jinhwi Lee
Jinhwi Lee beim Installieren von Gelb, 2020 © Jinhwi Lee

5. Juli bis 30. August

Im mittelalterlichen Pulverturm am Schlosswall ist im Sommer die Ausstellung „Farbfall“ von Jinhwi Lee, dem diesjährigen Preisträger des Förderpreises Keramik im Pulverturm zu erleben. Der 1983 geborene Künstler von der Muthesius Kunsthochschule Kiel lässt sich von den Farben der Natur inspirieren, die ihm im Wald, auf Blumenwiesen oder Teichen begegnen. Seine Objekte reflektieren in besonderer Weise das Licht auf den Oberflächen: Unzählige kleine Glasurstücke sind zu nuancenreichen Farbwelten verschmolzen, die ein faszinierendes Wechselspiel von rhythmischen Naturimpressionen entfalten.

Nicht nur Jahres- und Tageszeiten wie Frühling, Sommer oder Sonnenaufgänge werden im malerischen „Farbfall“ der keramischen Plastiken und Wandobjekte spürbar. Jinhwi Lee macht auch die mythische Figur des Ikarus auf feinsinnige Weise neu erlebbar: Durch eine Acrylscheibe können die Betrachter in das untere Gewölbe des Pulverturms blicken, wo der vom Himmel gefallene Flügelheld versunken in einem sonnengelben Scherbenmeer ruht.


Stephan Meyer-Bergfeld: Analog 66 – Oldenburger Porträts

© Stephan Meyer-Bergfeld
Stephan Meyer-Bergfeld, aus der Porträtserie Analog 66, 2019 © Stephan Meyer-Bergfeld

11. Oktober bis 3. Januar 2021

Für die Ausstellung „Analog 66“ hat der in Oldenburg lebende Fotograf Stephan Meyer-Bergfeld 100 Personen porträtiert, deren Biografien eng mit der Stadt Oldenburg verknüpft sind. Die großformatigen Aufnahmen sind analoge Schwarz-Weiß-Fotografien, die Meyer-Bergfeld mit der legendären Hasselblad-Kamera 500 C aus dem Jahr 1966 angefertigt hat. Präsentiert werden Persönlichkeiten, die das kulturelle Leben in Oldenburg auf besondere Art prägen, aber auch viele unbekannte Gesichter, die auf ihre ganz persönliche Weise das Stadtbild bereichern.

Die Fotografien von Stephan Meyer-Bergfeld zeichnen sich durch ein großes Einfühlungsvermögen und dem gelungenen Zusammenspiel von Pose, Licht und Technik aus. Ein besonderes Porträt zeigt Dr. Ummo Francksen, der sich für das Kulturleben in Oldenburg über Jahrzehnte engagiert hat und der Großneffe des Stadtmuseumsgründers Theodor Francksen ist.