24. Februar bis 28. April 2019

STANDPUNKTE - Das Bild der Stadt in der Kunst

© Gerlinde Domininghaus
Plakatmotiv

Städte sind zu allen Zeiten Gegenstand der bildenden Kunst gewesen. Das gilt auch für die Stadt Oldenburg. Aufgrund der bis ins späte Mittelalter eher geringen Bedeutung der Stadt begegnet uns eine erste, kaum authentische Stadtansicht erst 1572 in einer Karte Nordwestdeutschlands. Überwiegen zunächst topographische Darstellungen Oldenburgs, so erscheinen ab dem frühen 19. Jahrhundert unterschiedlichste künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Stadtbild, sei es als detailreiches Abbild oder abstrakte Interpretation. Atmosphärisch dichte und nahezu dokumentarische Darstellungen in den unterschiedlichsten künstlerischen Techniken geben einen Eindruck der sich ständig im Wandel begriffenen Stadt. Nicht nur die Veränderungen des Stadtbildes können nachvollzogen werden, auch der sich ändernde Publikumsgeschmack und die vor allem im 20. Jahrhundert einsetzende Erweiterung tilistischer Mittel ergeben ein reiches und manchmal auch unerwartetes Bild der Stadt.

Die Ausstellung zeigt herausragende, unbekannte und spannende Facetten der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Stadtentwicklung aus den Beständen des Stadtmuseums, des Landesmuseums Oldenburg sowie weiterer regionaler Sammlungen, die den Besucher anregen, die Stadt Oldenburg unter anderen Gesichtspunkten zu sehen und in Teilen neu zu entdecken.

RAHMENPROGRAMM

Sonntagsführungen
Sonntags 11 Uhr (gerade Wochen) oder 16 Uhr (ungerade Wochen)
3 Euro plus Eintritt


Kunst mit Kind
Mütter und Väter können zusammen mit ihren Kindern im Säuglings oder Krabbelalter entspannt die Ausstellung besuchen. Kunstvermittlerin Geraldine Dudek leitet die Führung. Im Anschluss kann im Café
Farbwechsel gemeinsam geklönt werden. Stillmöglichkeit, Wickeltisch und Abstellmöglichkeit für den Kinderwagen sind gegeben. Mit Geraldine Dudek.
Dienstag, 5. März, 10.15 Uhr


Mittags im Museum
Im Fokus dieser Führung mit Geraldine Dudek stehen einzelne Werke der Ausstellung. Im Anschluss Mittagstisch im Café Farbwechsel.
Mittwochs, 6. März und 24. April, jeweils 12.30 Uhr, 3 Euro. Das Mittagessen ist nicht im Preis enthalten.


Experimentelle Stadterkundung für Erwachsene und Kinder
Jeder von uns hat Wege, die er oder sie jeden Tag geht. Manche Stadtteile kennt man dadurch sehr gut, andere gar nicht. Auf unserer experimentellen Stadterkundung möchten wir uns treiben lassen. Der Würfel entscheidet, in welchen Bus wir steigen, wie viele Stationen wir fahren, ob wir links oder rechts gehen. Egal wohin uns der Weg führt, vor Ort werden wir kleine kreative Ausflüge machen.
Samstag, 16. März, 15 Uhr, Anmeldung bis 14. März.


inForum-Führung
Viele Künstlerinnen und Künstler haben die eigene Stadt in einem Gemälde oder einer Zeichnung festgehalten – natürlich auch in Oldenburg. Das Stadtmuseum zeigt die Vielfalt dieser Oldenburger Ansichten aus verschiedenen Zeiten. Bei einem Rundgang lassen sich Darstellungen bekannter Gebäude und Straßen der Stadt ebenso entdecken wie neue Ein- und Ausblicke. Mit Franziska Boegehold.
Dienstag, 19. März, 10.15 Uhr
Anmeldung beim inForum unter Telefon 0441 235-2781


Kurz nach Feierabend … entspannt ins Museum mit Dirk Meyer.
Donnerstags, 28. März und 11. April, jeweils 17.30 Uhr, 3 Euro


Stadtrundgang zur Ausstellung: Standpunkte finden

Der Spaziergang durch die Stadt sucht und findet exakt die Orte, die von Künstlerinnen und Künstlern gewählt wurden, um ein Bild der Stadt zu malen. Anhand ausgewählter Werke aus dem Stadtmuseum soll der „Standpunkt“ der Künstlerinnen und Künstler eingenommen werden, um vor Ort den Vergleich zur heutigen Situation herzustellen. Der Spaziergang wird ergänzt durch eine Führung durch die Ausstellung und eine Tasse Kaffee oder Tee im Café. Mit Christine Krahl und Geraldine Dudek. Treffpunkt: Stadtmuseum
Sonntags, 31. März, 14 bis 17 Uhr, sowie 7. April, 11 bis 14 Uhr, 12 Euro

Tickets bei: » ticket2go.de oder in der Touristeninformation im Lappan.


Exkursion – Zu Fuß rund um den alten Oldenburger Hafen
Rund 30 Jahre ist es her, dass der Oldenburger Stau (der alte Hafen Oldenburgs) aus dem inneren Stadtbild verschwunden ist. Heute erinnert nicht mehr viel an die lange Geschichte dieses Hafens. Gästeführer Helmuth Meinken holt als „Staubuttjer“ bei seiner Führung am Stau die Erinnerungen der Oldenburger zurück. Treffpunkt: Hafenkran (beim Lokal „Schwan“).
Freitag, 5. April, 16 bis 17.30 Uhr, 6 Euro

Tickets bei: » ticket2go.de oder in der Touristeninformation im Lappan.


KUNSTPRAXIS
für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Samstags im Museum: Mein Stadtlicht
Für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren
Was kann man im Museum über die Stadt Oldenburg erfahren? Wie ist die Stadt entstanden? Wie sah sie aus? Welche Bilder haben Künstlerinnen und Künstler von der Stadt gemacht? Gemeinsam entdecken wir die Ausstellung. Zum Abschluss gestaltest du dein eigenes Stadtlicht. Lass dich überraschen, was das wohl ist. Mit Dörte Mitwollen.
Samstag, 30. März, 15 bis 17 Uhr, 5 Euro, ohne Anmeldung


Urban Sketching mit Till Lenecke
Beim Urban Sketching zeichnen wir die Welt, wie wir sie wahrnehmen: Dokumentarisch und skizzenhaft. In diesem Kurs lernen Sie mit wenig Aufwand, nur mit Tusche und Aquarell, kleine Erinnerungen einzufangen. Nach der Einführung im Atelier geht es nach draußen, um vor Ort zu dokumentieren, was wir sehen und was uns gefällt. Till Lenecke hilft dabei, die Angst vor dem leeren Blatt zu verlieren, und unterstützt Sie, sich als Zeichnende auszuprobieren und zu entwickeln.
Nach dem Kurs fahren Sie mit einen Skizzenbuch voller gezeichneter Souvenirs nach Hause! Für Anfänger und Fortgeschrittene.
Samstag, 30. März, 11 bis 14 Uhr sowie 15 bis 18 Uhr, jeweils 35 Euro inklusive Material
Anmeldung bis 21. März.


Anmeldungen
Anmeldungen zu Workshops und Führungen bei Hedwig Vavra-Sibum unter Telefon 0441 235-3403 oder per E-Mail an: museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de.


Ansprechpartnerin der Museumspädagogik
Sandrine Teuber Telefon: 0441 235-2887

Hedwig Vavra-Sibum Telefon: 0441 235-3403
E-Mail: museumsvermittlung(at)stadt-oldenburg.de.


Die Museumspädagogik wird gefördert durch: Lebendiges Museum e.V.