2. April bis 3. September 2017

Höchste Eisenbahn – 150 Jahre Zugverkehr in Oldenburg

Foto: Niedersächsisches Landesarchiv

Kooperation mit dem Museumsdorf Cloppenburg
"Höchste Eisenbahn" lautet der Titel der Ausstellung, die im Jubiläumsjahr 2017 an zwei Standorten gezeigt wird. Während die Besucher im Museumsdorf Cloppenburg erfahren, wie sich das Leben der Landbevölkerung durch die Bahn veränderte, beleuchtet das Stadtmuseum Oldenburg die Entwicklungsgeschichte der Eisenbahn und deren Folgen für die Wirtschaft und das Mobilitätsverhalten der Menschen in ihren unterschiedlichen Facetten.

Ausstellung im Stadtmuseum
Mit beeindruckenden Bildern sowie kultur- und technikhistorischen Exponaten und Dokumenten, Filmen und Inszenierungen spannt die Ausstellung im Stadtmuseum Oldenburg einen Bogen von der Gründung der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (G.O.E.) im Jahre 1867 bis hin zu aktuellen Entwicklungen. Fünf Stationen markieren diese Bahn- und Zeitreise.

Quelle: Stadtmuseum Oldenburg

1. Station
In der ersten Station wird die Frage beantwortet, warum Oldenburg im Verhältnis zu vielen anderen Bundesstaaten erst mit großer Verspätung Anschluss an das Eisenbahnnetz erhielt. Dabei können die Besucherinnen und Besucher auch erfahren, was Künstler über das beginnende Eisenbahnzeitalter dachten.

2. Station
Im Mittelpunkt der zweiten Station steht der Auf- und Ausbau des Bahnnetzes zwischen 1867 und 1920. Ein interaktiver Medientisch verdeutlicht die wirtschaftliche Entwicklung entlang der Strecke Bremen – Neuschanz. Und unter dem Stichwort Mobilität geht es um beliebte Ausflugsziele rund um Oldenburg und um die Urlaubsinsel Wangerooge.

Quelle: Stadtmuseum Oldenburg

3. Station
Die Zeit von 1920 bis 1945 wird in der dritten Station behandelt. Besucher können in einem Holzklasseabteil Platz nehmen und durch das Abteilfenster historische Dampflokomotiven beobachten. Aber auch das NS-Regime, der Zweite Weltkrieg und der Einsatz von Zwangsarbeitern bei der Reichsbahn in Oldenburg sind Themen dieser Station.

4. Station
Die vierte Station – 1945 bis 1990 – ist bestimmt von politischen Zäsuren und dem Strukturwandel, der von der Konkurrenz zwischen Straße und Schiene ausgeht. Einen besonderen Blickfang bilden mehrere Comics, die einen Einblick in das facettenreiche Berufsbild der Eisenbahner geben.

Quelle: Stadtmuseum Oldenburg

5. Station
Die fünfte und letzte Station befasst sich mit aktuellen Entwicklungen seit 1990. Im Mittelpunkt steht die neue Nutzung des ehemaligen Bahnhofsgeländes, aber auch die aktuelle Diskussion um die Oldenburger Bahnsteighalle greifen wir auf. Die Künstlerin Käthe Wenzel hat dazu einen Cartoon gestaltet. Zum Abschluss der Ausstellung erwarten die Besucher ein Modell vom Transrapid und ein Zugsimulator, an dem man die Perspektive eines Zugführers einnehmen und einen Zug über verschiedene Strecken lenken kann.

Foto: Thomas Robbers

Bitte einsteigen!
Für Kinder heißt es im Stadtmuseum "Bitte einsteigen!": In ehemaligen Eisenbahn-Transportcontainern gibt es an jeder Station viel zu entdecken und zu gestalten. Die Kinder können zum Beispiel Ratespiele lösen, Eisenbahngeräuschen lauschen und ihren Traumzug malen.

Station in Cloppenburg
Besuchen Sie auch die Ausstellung im Museumsdorf Cloppenburg »
An ausgewählten Terminen verkehrt zwischen Cloppenburg und Oldenburg eine Museumseisenbahn, so dass Sie den Besuch der beiden Ausstellungen mit einer nostalgischen Zugfahrt verbinden können. Mehr dazu hier »

  

Kombi-Ticket

Quelle: Stadtmuseum Oldenburg

Die Preise für den Besuch beider Ausstellungen betragen:

Familie: 18 Euro
Erwachsener: 9 Euro
Erwachsener ermäßigt: 5 Euro

   

Dank an unsere Partner und Sponsoren

Foto: Thomas Robbers


Medienpartner:

Nordwestradio

Förderer und Sponsoren der Ausstellung:
EWE Stiftung, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stiftung Niedersachsen, Niedersächsische Sparkassenstiftung und LzO Stiftung Kunst und Kultur, Sparda-Bank, Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, Oldenburgische Landschaft und Deutsche Bahn.