30. Juli bis 1. Oktober 2017

Beat oder Bieder – Oldenburg und das Jahr 1967

Foto: Günter Nordhausen

Der Anlass
Vor 50 Jahren, am 1. August 1967, wurden die wichtigsten Straßen des historischen Stadtkerns in Oldenburg für den Autoverkehr gesperrt, die Fußgängerzone entstand. Es war nicht die erste ihrer Art; erstmals in Deutschland aber wurde eine solche Maßnahme in einem weitgehend geschlossenen Stadtkern durchgeführt. Nach anfänglicher Skepsis insbesondere bei vielen Geschäftsinhabern der Innenstadt, hat sich die Oldenburger Fußgängerzone in den folgenden Jahrzehnten zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Grund genug für das Stadtmuseum, dieses Jubiläum mit einer besonderen Ausstellung zu feiern.

Quelle: Stadtmuseum

Die Ausstellung
Begleiten Sie uns auf einer gleichermaßen unterhaltsamen wie informativen Zeitreise in das Jahr der Entstehung der Fußgängerzone. Weltweite Krisenherde, innenpolitische Konflikte, aber auch ein bis heute faszinierender Aufbruchsgeist in Politik, Gesellschaft und Kultur gehören zu den Facetten dieses spannungsreichen Jahres. Ausgewählte Objekte, Bilder und Dokumente bieten einen Einblick in jene zwölf Monate, in denen sich viel von dem andeutete, was heute mit den ‚68ern‘ verbunden wird. Und natürlich schauen wir auch insbesondere auf Oldenburg: Hatten internationale Entwicklungen und nationale Ereignisse einen Einfluss auf den Alltag der Menschen vor Ort? Was bewegte die Oldenburger, in welchem Rhythmus schlug der Puls der Stadt, eben: BEAT oder BIEDER?

Quelle: Stadtmuseum

Der Ort
Für die Ausstellung öffnet das Stadtmuseum erstmals – als zeitlich begrenzte "Intervention" – die historischen Francksen-Villen für ein neues Publikum. Ihren überlieferten Grundcharakter werden die Räume natürlich auch während dieser Zeit behalten. Sie bleiben auch weiterhin geöffnet für all jene Besucher, die sich vom einzigartigen Charme der gründerzeitlichen Schausammlung einfangen lassen möchten.

Zur Ausstellung erscheint eine ca. 60-seitige Begleitbroschüre.

   

Der Ausstellungsrundgang durch 18 Räume gleicht einer Entdeckungsreise:

Foto: Stadtmuseum
Foto: Stadtmuseum
Foto: Stadtmuseum
Foto: Stadtmuseum
Foto: Stadtmuseum
Foto: Stadtmuseum
Foto: Stadtmuseum
Foto: Stadtmuseum