25. September bis 15. Oktober 2017

Förderpreis "Skulptur/Installation" der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg

Foto: Volker Renner

Der Förderpreis der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg für die Sparte Skulptur/Installation geht 2017 an den 26-jährigen Künstler Gerrit Frohne-Brinkmann. Die Auszeichnung ist mit 8.000 Euro sowie einer Ausstellung im Stadtmuseum Oldenburg mit begleitender Publikation dotiert.

Gerrit Frohne-Brinkmann wurde in Friesoythe geboren und studierte von 2009 bis 2015 bei Andreas Slominski und Ceal Floyer an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg. Eine Reihe von Projekten im In- und Ausland haben ihm bereits große Anerkennung gebracht, Preise und Auszeichnungen würdigen seine bisherige Arbeit. 2012 stellte er im Kunstverein Harburger Bahnhof sowie auf der Biennale Regard, Benin aus. Im selben Jahr war er Stipendiat bei Neue Kunst in Hamburg e.V.

Foto: Uwe Schucht

Ausstellungsraum in Grotte verwandelt
Für seine Ausstellung "A New Low" im Stadtmuseum hat der Künstler eine Arbeit erschaffen, die sich mit den Räumlichkeiten vor Ort auseinandersetzt. Die Installation erinnert an eine Art Grotte mit Tropfsteinen, die von der Decke nach unten und vom Boden in die Höhe wachsen. Die Tropfsteine wurden schichtweise mit einem 3-D-Drucker erstellt.

Über den Förderpreis
Der Förderpreis der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg war 2017 für die Sparte Skulptur und Installation ausgeschrieben. Die Kulturstiftung der „Öffentlichen“ hat den mit 8.000 Euro dotierten Preis vor nunmehr 15 Jahren erstmals vergeben, um noch nicht arrivierte und abgesicherte junge Künstler ausfindig zu machen und junge künstlerische Positionen, die nicht Bekanntes umspielen, sondern neues Terrain suchen, zu präsentieren. Der Preis soll junge Künstler der Region zu künstlerischer Innovation ermutigen. Er ist damit nicht zuletzt auch Werbung für die „Kunstregion Oldenburger Land“. Der Preis wird jährlich alternierend für die Sparten Malerei, Skulptur/Installation und Fotografie ausgeschrieben.

Foto: Uwe Schucht

Der Jury gehörten in diesem Jahr an: die Unternehmerin und Sammlerin Monika Schnetkamp, der Leiter des Gerhard-Marcks Hauses in Bremen Dr. Arie Hartog, der Leiter der NWZ-Kulturredaktion Dr. Reinhard Tschapke, der Maler und Preisträger des Förderpreises 2004 Michael Ramsauer, der Berliner Kunstsammler Dr. Harald Frisch, Dr. Friedrich Scheele sowie Jürgen Müllender, Mitglied des Vorstandes der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg.

Bisherige Arbeiten
Zuletzt waren Frohne-Brinkmanns Werke in Gruppenausstellungen in der Leipziger Baumwollspinnerei, dem Künstlerhaus Bremen und der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen. Zudem zeigte 2016 die Jürgen Becker Galerie Gerrit Frohne-Brinkmann auf der Art Cologne bei den sogenannten "New Positions". Sein erster Film "Die Unzugänglichkeit der griechischen Antike und ihre Folgen" in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Paul Spengemann, lief 2016 im Wettbewerb auf der 66. Berlinale Shorts. Im Rahmen des "Vor-dem-Berge-Gildewart-Stipendiums" ist Gerrit Frohne-Brinkmann exklusiv ausgewählt und zeigt eine neue Position in der Kestner-Gesellschaft in Hannover ab dem 10. März 2017. Zudem wird am 27. April 2017 in der Artothek in Köln seine Einzelausstellung "We have a T-Rex" präsentiert.

Für nähere Informationen zu Künstler und Werk siehe: www.frohne-brinkmann.com