Fotografien und Installationen von Andreas Letzel

Foto: Andreas Letzel
Unsichbarer Mensch auf einem Sofa. Foto: Andreas Letzel

20. Oktober bis zum 8. Dezember 2019

Die Ausstellung im SchauRaum des Stadtmuseums zeigt einen Ausschnitt aus dem Schaffen Andreas Letzels seit 2010 bis hin zu aktuellen Arbeiten. Fotografien und Rauminstallationen sind zu sehen und der Titel der Ausstellung hält was er verspricht. Das „More“ findet sich augenscheinlich wieder in der Serialität der Werke. Ob nun in 49 Klemmbrettern, die kompakt gehängt sind und so ein überdimensionales –bewegtes- Gesamtbild ergeben oder in der Reihe von über 40 „Selfmades“ – Selbstportraits von Letzel, die seit 2010 fortlaufend entstanden sind und immer einen aktuellen Bezug zu persönlichen oder gesellschaftlich/politischen Themen haben.

Die inhaltliche Komplexität der ausgestellten Bilder geht weit über die ursprüngliche Darstellung des Motivs auf Fotopapier hinaus – Fotos sind auf Büttenpapier oder auf Leinwänden mit Keilrahmen gedruckt, wie z.B. die Selbstportraits und machen dadurch das Material selbst und ihre Präsentation zum Thema. Es gibt Installationen mit Videosequenzen, bewegten Bildern, denen ebenfalls das Prinzip der Serie innewohnt: ohne Anfang und Ende zeigen sie den immer selben Ausschnitt, eingebettet in den Kontext der Umgebung machen sie Bereiche der Ausstellungsräume zu einer „no go area“.

Eine spannende und vielfältige Ausstellung, die in jedem Raum erneut zur ästhetischen Rezeption auffordert!

Andreas Letzel

Foto: Dörte Schneider
Andreas Letzel, Portrait

Andreas Letzel, seit 1996 in Oldenburg, studierte 1993-95 an der Academie Minerva in Groningen mit Schwerpunkt Medienkunst und blieb auch immer diesem Milieu treu.

Fotografie und Installationen sind die von Letzel gewählten Ausdrucksformen, die in den Einzel- und Gruppenausstellungen seit den 90er Jahren in den Niederlanden, im Nordwestdeutschen Raum und Berlin bis heute immer präsent sind.

www.andreasletzel.de