175 Jahre Herbartgymnasium

© Herbartgymnasium
Ausstellungsplakat

Unter dem Titel „175 Jahre Herbartgymnasium – von der Höheren Bürgerschule zum HGO“ zeigt eine Ausstellung im Schauraum des Stadtmuseums vom 17. Februar bis 31. März vielfältige Zeitdokumente in Bild und Text aus dem hauseigenen Archiv. Die Besucherinnen und Besucher können die wechselvolle Geschichte des Herbartgymnasiums damit hautnah nachvollziehen und in die Oldenburger Schul- und Stadtgeschichte eintauchen. Die Eröffnung der Ausstellung zum 175-jährigen Schuljubiläum findet am Sonntag, 17. Februar, um 15 Uhr statt. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Die Ausstellung wirft einen Blick auf die reichhaltige Geschichte des Herbartgymnasiums, das nicht immer diesen Namen trug: Eröffnet wurde das heutige Herbartgymnasium im April 1844 als „Höhere Bürgerschule“. Dem voraus ging der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach einer realitätsnäheren Bildungseinrichtung mit Fächern wie Schreiben und Rechnen anstelle von Latein oder Hebräisch. Im Nationalsozialismus wird die Schule in „Hindenburgschule, staatliche Oberschule für Jungen“ umbenannt. Seit 1988 – nach einem langjährigen öffentlichen Streit über ihren Namen – ist die Bildungseinrichtung nach dem bedeutenden Oldenburger Johann Friedrich Herbart benannt, ein Philosoph, Psychologe und Pädagoge, der als Begründer des Herbartianismus und der Allgemeinen Pädagogik in die Geschichte einging.

Die Ausstellung wurde von einer Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Schulelternrats, der Schülerschaft und des Lehrkörpers organisiert, die zahlreiche geschichtliche Dokumente im Archiv des Gymnasiums gesichtet hat.

Zu diesem besonderen Anlass hat der Förderverein des Herbartgymnasiums die „Rundbriefe 1940 -1944“ des Abiturjahrgangs 1940/41 veröffentlicht, die tiefe Einblicke in die Denkweisen und Erfahrungen dieser Generation ermöglichen. Diese Schrift kann zum Preis von 8 Euro im Museum erworben werden.